Grundnahrungsmittel
ist der Reis. Er
wird mindestens zweimal im Jahr angebaut.
Im Januar mit Ernte im April und im August
mit Ernte im Dezember. Meist wird noch der
für die Gegend typische rote Reis angebaut.
Mit einfachen Umgrabesystemen und der Hilfe
des massigen Karabao (Wasserbüffel)
wird das Feld traditionellerweise durch
die Männer vorbereitet und traditionellerweise
von den Frauen die Setzlinge gepflanzt.
Gesänge begleiten die Arbeit. In der
Pflanzzeit ist der Mann für Familie
und Kinder zuständig. |
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Bis zum Auswachsen
der Reishalme wird das Reisfeld gewässert.
In dieser Zeit sind Fische
und
kleine Schnecken willkommene Eiweissllieferanten
zum Reis. Reisertrag und Güte der Reisernte
sind stark abhängig von der Witterung.
Klimaveränderungen führen aktuell
zu Verschiebungen von Pflanzzeit und Ernte,
was zu erheblichen Ausfall an Ernteerträgen
führt. |
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Mit der Kotierung
des Reises an der Börse in Chicago
kam es innerhalb eines Jahres zur Verdreifachung
des Reispreises.
Damit wurde der Reis für viele Familien
ohne Reisfeld unerschwinglich. Erste Mangelerscheinungen
zeigen sich. Die Ertragssicherung durch
allfällige neue Sorten, durch Einführung
der Dreifelderwirtschaft im Wechsel mit
Gemüse und Kartoffeln soll die Nahrung
der Kalingas in Zukunft sichern. Ausbildung,
Einführung von Kompostanlagen und Dreifelderwirtschaft
sind Anliegen von luminawa.ch |
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Weben in
traditioneller Art
und Mustern wird weiterhin gepflegt, Frauen
sitzen bis 8 Stunden täglich am
Webstuhl. Dabei werden auch die in
der Schule schon gelernten traditionellen
Muster
verwoben mit Baumwolle, neuerdings aber
auch mit Kunstgarnen. Diese werden von Händlern
oft zu überrissenen Preisen angeboten
Die Arbeit wirft wegen der schlechten
Verkaufspreise kaum etwas ab. Die Nachfrage
ist unterschiedlich. In der Schweiz
können meist nur mit viel Einsatz und
Goodwill Artikel abgesetzt werden. |
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Oft klagen die Frauen
über Nacken-Rückenschmerzen, kein Wunder
bei der täglich mehrstündigen
Arbeit im Sitzen. Eine kleine Weberei im
Haus der Familie Bawer verhilft einigen
Weberinnen aus dem Dorf zu einem kleinen
Einkommen. Die Arbeit ist hart und verlangt
viel von den Frauen, die sonst schon sehr
gefordert sind mit der Vielzahl der Kinder
und der Zubereitung der Mahlzeiten. |
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2007 fand eine mass wedding statt (Massenhochzeit).
Viele Paare, z.T. bereits ergraut, waren
standesamtlich nicht registriert als verheiratet.
Um in den Genuss von Sozialleistungen zu
kommen, wurde es zur Pflicht, standesamtlich
registriert zu sein. Insgesamt ca. 30 Paare
feierten gemeinsam. |
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Das Fest wurde von
der Bevölkerung mit traditionellen
Tänzen und Musik begangen. Der Bürgermeister
und Vertreter der Behörden nahmen am
Volksfest im Mabilong teil, das mit einem
Essen (Reis und gekochtem Karabao) für
alle seinen Abschluss fand
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